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Süßwasser · Fische

Ohrgitter-Harnischwels

Otocinclus macrospilus

Kleiner Algen- und Biofilmfresser; ähnliche Otocinclus-Arten nicht verwechseln. Ein kleiner, empfindlicher Aufwuchsfresser für ein eingefahrenes Aquarium mit Biofilm. Kontrollieren, ob jedes Tier wirklich frisst.

Ohrgitter-Harnischwels — Otocinclus macrospilus
Foto: Rainer Schmitt, 2004 · CC BY-SA 3.0

Auf einen Blick

Wissenschaftlicher Name
Otocinclus macrospilus
Niederländischer Name
Dwergzuigmeerval
Wassertemperatur
21–26 °C
pH
5,5–7,5
Endgröße, bis etwa
3,5 cm SL
Erfahrung
Etwas Erfahrung
Gesamthärte (GH)
1–12 °dGH
Grundfläche als Ausgangspunkt
60 × 30 cm
Schwimm- oder Aufenthaltsbereich
Oberflächen & Pflanzen
Strömung
Mäßig, mit ruhigen Rückzugsbereichen

Dies ist eine dokumentierte Endgröße, kein gemessener Durchschnitt. SL ist die Körperlänge ohne Schwanzflosse. Geschlecht, Herkunft und Zuchtform können die Größe beeinflussen.

Richtwerte zur Pflege; Herkunft und Nachzucht können andere Ansprüche bedeuten. Manche Bereiche sind bewusst enger als natürliche Extremwerte der Quelle. Wasserwerte langsam ändern; Ammoniak und Nitrit bei null halten.

Beckenmaße sind redaktionelle Ausgangspunkte für erwachsene Tiere, keine Garantie für einen vollständigen Besatz. Gruppengröße, Höhe, Schwimmlänge und Reviere können mehr Platz erfordern.

Herkunft

Südamerika — Morona / Amazonas

Biotop & Einrichtung

Bewachsene Süßwasserbereiche; Pflanzen und ruhige Rückzugsorte bieten.

Ernährung

Biofilm und weicher Algenaufwuchs, ergänzt durch geeignetes sinkendes und pflanzliches Futter. Ein kahles sauberes Becken bietet zu wenig Nahrung.

Verhalten & Gruppengröße

Mindestens 6 Artgenossen; größere Gruppen bei ausreichend Platz.

Vergesellschaftung

Nur sehr kleine, ruhige Arten mit passenden Wasseransprüchen. Größere Fische können sie verschlucken; ein Artbecken ist oft übersichtlicher.

Mögliche Kombinationen zur weiteren Prüfung

Diese Beispiele gelten unter Vorbehalt: Gruppengröße, Platz, Härte und Verhalten prüfen. Angezeigt werden nur überlappende Bereiche, keine Besatzgarantie.

Fortpflanzung

Eierlegend; Eier und Jungfische brauchen meist separate Aufzucht.

Eine passende Abdeckung hilft gegen Entweichen und Herausspringen. Ansaugöffnungen für kleine Tiere sichern. Bei Wirbellosen keine kupferhaltigen Fischmedikamente verwenden.

Quellen & Bildrechte

Daten zusammengestellt am: 2026-09-27. Artquellen unterstützen Bestimmung und Pflege; Gruppenquellen geben allgemeine Grundlagen. Praktische Empfehlungen sind redaktionell zusammengeführt.

Foto: Otocinclus_macrospilus_2.jpg — Rainer Schmitt, 2004. CC BY-SA 3.0.