Vielgestreifter Schneckenbuntbarsch
Neolamprologus multifasciatus
Kleiner Schneckenhausbewohner, der viel Sand um die Häuser bewegt. Ein kleiner Schneckenbuntbarsch. Bodenfläche und viele leere Schneckenhäuser sind wichtiger, als seine geringe Länge vermuten lässt.

Auf einen Blick
- Wissenschaftlicher Name
- Neolamprologus multifasciatus
- Niederländischer Name
- Multifasciatus-slakkenhuiscichlide
- Wassertemperatur
- 24–27 °C
- pH
- 7,5–9
- Endgröße, bis etwa
- 4,5 cm SL
- Erfahrung
- Etwas Erfahrung
- Gesamthärte (GH)
- 8–25 °dGH
- Grundfläche als Ausgangspunkt
- 60 × 30 cm
- Schwimm- oder Aufenthaltsbereich
- Boden
- Strömung
- Mäßig, mit ruhigen Rückzugsbereichen
Dies ist eine dokumentierte Endgröße, kein gemessener Durchschnitt. SL ist die Körperlänge ohne Schwanzflosse. Geschlecht, Herkunft und Zuchtform können die Größe beeinflussen.
Richtwerte zur Pflege; Herkunft und Nachzucht können andere Ansprüche bedeuten. Manche Bereiche sind bewusst enger als natürliche Extremwerte der Quelle. Wasserwerte langsam ändern; Ammoniak und Nitrit bei null halten.
Beckenmaße sind redaktionelle Ausgangspunkte für erwachsene Tiere, keine Garantie für einen vollständigen Besatz. Gruppengröße, Höhe, Schwimmlänge und Reviere können mehr Platz erfordern.
Herkunft
Afrika — Tanganyika
Biotop & Einrichtung
Schneckenhausfelder im Tanganjikasee; Sand mit deutlich mehr leeren Häusern als Fischen.
Ernährung
Sehr kleines Futter: feines Granulat, kleine Wasserflöhe oder Artemia-Nauplien. Auf passende Futtergröße achten.
Verhalten & Gruppengröße
Kolonie mit mehr Weibchen als Männchen und vielen Schneckenhäusern.
Vergesellschaftung
Vorzugsweise eine eigene Kolonie. Andere Tanganjikaarten nur in größeren Aquarien mit klar getrennten Lebensbereichen.
Fortpflanzung
Brütet in leeren Schneckenhäusern und verteidigt die unmittelbare Umgebung.
Eine passende Abdeckung hilft gegen Entweichen und Herausspringen. Ansaugöffnungen für kleine Tiere sichern. Bei Wirbellosen keine kupferhaltigen Fischmedikamente verwenden.
Quellen & Bildrechte
Daten zusammengestellt am: 2026-09-27. Artquellen unterstützen Bestimmung und Pflege; Gruppenquellen geben allgemeine Grundlagen. Praktische Empfehlungen sind redaktionell zusammengeführt.
Foto: Neolamprologus_multifasciatus_3.jpg — Richard Andre Ingebrigtsen, Department of Aquatic Biosciences, University of Tromsø, Rex shock at en.wikipedia. Public domain.